Co.Creative.Project – Kreativparade: Scandinavian Interior Kitsch

Dieser Artikel ist mein Beitrag zur Kreativparade zum Thema „KITSCH“ im Rahmen unseres Co. Creating.Projects. Nähere Infos dazu findet ihr HIER.


Ich bin Interior Designer und liebe Minimalismus als Designstil.

Ganz platt, im Schubladendenken ausgedrückt, verbindet der skandinavische Wohnstil am ehesten meine Vorlieben. Damit stehe ich nicht alleine da, denn in Europa, und ganz speziell im deutschsprachigen Raum ist nordic living ein sehr heißer Hashtag.

Außerdem werde ich dieses Jahr 35. Und wie alle in meiner Generation, hat IKEA für mich den skandinavischen Wohnstil geprägt, wie kein anderer Möbelhersteller.

¡Viva la  revolución!

Ich weiß nicht wie es euch ging, aber ich war als Teenager schwer begeistert von IKEA. Mit 15 gegen die Eltern rebellieren zu wollen, ist ja normal. Ich tat das indem man ich mich weigerte meine ausgedienten Kindermöbel noch einen Tag länger zu ertragen. Als Kind meiner Generation forderte eine neue, alters- und “stylegerechtere” Einrichtung.

No sex.

No drugs.

No Rock’n roll – neue Möbel!!!

Generell nichts Skandlöses. Aber auf die elterliche Ansage “Schlags Dir aus dem Kopf Fräulein. Diesen Billigscheiß kaufe ich dir nicht. Meine Möbelwahl, oder gar keine neuen Möbel!”

einfach mit einem “Pah! Dann halt nicht! Ich brauch deine Bankkarte nicht. Kauf ich mir eben meine eigenen Möbel!” antworten zu können, das hatte schon was. Das war etwas, das erst mit IKEA möglich wurde.

Für mich war das ein Weg, dem ‘Hausdiktator Mutter’, Widerstand zu leisten. Ein bisschen Erspartes, ein paar Wochen intensives Babysitten und ZACK! hatte ich das Geld für zwei neue Kommoden, einen Schrank und einen neuen Schreibtisch auch schon zusammen. *Yesssss! Autonomie! Ich werde erwachsen! Heute die Möbel und bald mein ganzes Leben selbst bestimmen! So muss sich die Weltherrschaft anfühlen!, dachte ich mir. *muahhaha!!!

Natürlich hatte der ‘Hausdiktator’ schon irgendwo Recht:

Wenn der Kram so billig ist, dass die 15 jährige Tochter sich ihre neue Zimmereinrichtung mit erspartem Taschengeld selbst kaufen kann, dann ist es mit der Qualität wohl nicht weit hergeholt. Aber damals hatte man ja auch noch andere Qualitätsansprüche als heute, oder?!

Die IKEA-Produkte von 1997 waren schlichtweg KITSCH. Wenn man Kitsch als “qualitativ- und preisgünstige Nachahmung von bestehenden Qualitätsprodukten” sieht.

20 Jahre- , qualitativ leicht und designtechnisch erheblich verbesserte Ware, ein riesen Sortiment, sowie Internet und ein paar IKEA-Hacks später:

Wir lieben IKEA immer noch, denn IKEA gibt uns Vielfalt und lässt dabei Platz selbst zu individualisieren.

Ja komm, gibs zu – Du gehst doch auch hin!

Jetzt sind wir zwar die Eltern, aber brauchen uns den ‘Hausdiktatorschuh’ nicht mehr anziehen, schließlich gehen wir doch alle gerne zu unserem Lieblingsschweden (wenn wir denn die Zeit dazu haben).

Wenn IKEA-Kinder groß werden.

Wenn ich uns als “IKEA-Kinder” bezeichne, dann sind wir, in dieser Logik, gerade wieder in der „Pupertät“.

So toll wir unsere trendsetzende Einrichtungsbibel auch lieben:

Wir sind jetzt einfach wieder in dem Alter, in dem wir uns von unserer ersten Liebe trennen und so Sachen sagen wie: ‘Sorry Liebes, aber ich bin über dich hinausgewachsen!”

Für einige Sachen werden wir immer zu Mama-IKEA zurückkehren. Ist ja fast wie bei einer richtigen Mama: sie hat alles und verlangt wenig (monetäre) Gegenleistung. Und wo ich jetzt so drüber nachdenke…. wenn es den Begriff „Hotel Mama“ gibt, dann frag ich mich wann IKEA sich ins Hoteleriegewerbe wirft. „IKEA Hotels“ würden sicher reißenden Absatz finden.

Aber zurück zum Thema: wir sind jetzt wieder reif uns style- und qualitätstechnisch selbst zu behaupten. Oder?!

Nach dem Kitsch ist vor dem Kitsch.

Es liegt in der Natur meines Berufes, das ich immer ‘ganz oben auf’ sein muss, was aktuelle Trends angeht. Und während ich so fröhlich vor mich hin dokumentiere, fällt auf: Die große Masse hat Lust auf hochwertigere Designprodukte. Super! Da stehe ich voll dahinter. Als Designer und Minimalist.

Verständlicher Weise schaffen es einige Produkte häufiger in die Styleshots der Profi- und Hobbystylisten, als andere. Das nennt man: Trend. Coole Sache.

“Bitte steigen Sie jetzt ein, wenn Sie den Zug Richtung ‘Nordic Living Kitsch’ nicht verpassen wollen.

Was das ganze jetzt von Trend nach Kitsch zieht ist: die Wiederholung!
Ja, die Masse hat Lust auf neue Designs von anderen Herstellern, sind aber bei ihrer Auswahl doch recht einfallslos. Nein, nicht die Wiederholung einzelner Trendprodukte ist Kitsch – es ist die ständig gleiche Zusammenstellung an Trendprodukten die sie Sache dröge machen.

Oder anders:

Es gibt ein Muster!

Wenn man sich auf Instagram oder Pinterest länger rumtreibt, fällt dem geübten Auge auf, das es ein Muster für alles gibt – der wie ich es nenne: the ScandiLiving-Conspiracy! *woistdieHitchcockmusikwennmansiebraucht?

Je besser man dieses Muster erkennt und nachbilden kann, desto mehr Klicks, Likes und Herzchen bekommt man. Und weil in unserer durchgestylten Social Media World alles nach Followern lechzt, sieht man nicht mehr viel anderes. So stecken sich die (meisten) #scandiliving Blogger selbst in eine Schublade und man erkennt, an dem was gepostet und gestylt wird, wer wirklich einen eigenen Geschmack, außerhalb des Einrichtungsrudels, hat und wer nur re-stylt und re-gramt was er bereits auf Pinterest und Instagram gesehen hat. Spreu und Weizen und so.

Für mich besteht hier der Kitsch also in der konstanten Vereinfachung. Wenn man es sich leicht macht und immer nur das in Szene setzt, was eh grad Trend ist und nichts Neues wagt – nicht wagt mal etwas Persönlichkeit zu zeigen, in dem man mal gegen den Strom fährt.

Außerdem wird im Kitsch immer alles krass überzeichnet und so zur Karikatur des eigentlich schönen Originals. Wenn also ein Grundgedanke im nordic living “Kontrast” ist, dann legt die kitschige Stylegemeinde das stur als ‘Schwarz-Weiß’ aus. Freunde ich muss euch nicht sagen, dass es Kontrast auch außerhalb des monochromen Spektrums gibt. Habt ihr auch schon gesehen, nicht wahr?
Es gibt sogar ganze Gruppen die sich gegenseitig Fotos von immer denselben, sich wiederholenden Zimmern posten. Beispiel: Kinderzimmer Stil ‚SchwarzWeißDreieckTipi‘

Verrückt, ich weiß!

Gewisse Parallelen zu der TV Serie ‘Hausmeister Krause’ drängen sich mir hier unweigerlich auf. Was dem Krause sein Dackelclub, sind den so genannten “Scandi Stylebloggern” solche Gruppen. “Alles für den Dackel – alles für den Klub”.

Persönlich stört mich das nicht sonderlich.

Im Gegenteil – ich habe ja gesagt: I love to hate KITSCH. Ich liebe es sowas zu ‘entlarven’, mir selbstgefällig auf die Schulter zu klopfen und den Kitsch dann zu belächeln.   

#ItsMyJobToBeHochnäsig

OK. Spaß beiseite.

Ich will mich hier über niemanden lustig machen – außer über mich selbst vielleicht. Und schon gar nicht auf die fiese Art und Weise. UND I have a Herz for Dackel!

Kitsch ist was fürs Herz.

Kitsch ist runtergekochte, vereinfachte Essenz von dem was der großen Allgemeinheit am meisten und besten gefällt.
Kitsch lebt von der Massenproduktion und wird dadurch erschwinglich, was dann wieder der Allgemeinheit gefällt, die das Erschwingliche dann wieder bei sich ausstellt und ins rechte Licht rückt. Und daran ist ja auch nichts auszusetzen, es verdient sogar gefeiert zu werden.

Ein Hoch auf alles was den Menschen Freude bringt und sie lächeln lässt.

Aber was für ein Designer wäre ich denn, wenn mich die ständige Wiederholung professionell nicht langweilen würde? Wenn ich nicht Lust hätte, mehr von dem zu sehen, was aus dem Raster fällt?

Wenn ich euch jetzt also aufschlüssel um welche Produkte es sich hier handelt, dann hoffe ich gleich 2 Fliegen mit einer Klappe zu schlagen:

  1. Denen die keinen Kopf, oder keine Zeit haben sich mit Inneneinrichtung auseinanderzusetzen und den skandinavisches Wohnen, wie es breit publiziert wird gefällt, eine klare “Shoppingliste” an wunderschönen Lifestyleprodukten an die Hand geben. Stylevorreiter werdet ihr damit nicht, aber das wollt ihr auch nicht. Mit diesen Produkten kann man nichts falsch machen, die sehen einfach immer gut aus und eure Freunde werden das auch bemerken.
  2. Denen die schon einen Schritt weiter sind, und eben nicht mehr das wollen was “alle” haben, zeigen was sie sich sparen können und woran sie künftig die richtigen Trendsetter und die Stylenachahmer in den Social Media unterscheiden können.

Wer Scandi-Kitsch-Style gerecht wohnen will braucht nur ein paar wenige Regeln einzuhalten und schon ist man dabei – im Klub. Bitte verzeiht, aber der Hausmeister Krause in mir nimmt nun überhand und wird die Klubregeln verkünden. (Die folgenden Zeilen sind mit kölschem Akzent zu lesen.)

Wohnen im Scandi Kitsch Style

Regel Nummer 1: Alles ist weiß. ALLES IST WEIß!!! A.L.L.E.S.!

Regel Nummer 2: Da die meisten Menschen allerdings in Mietwohnungen verweilen, und die wenigsten Mietwohnungen weiße Böden haben, wird auch Holz geduldet. *Puh, Schwein gehabt!

Regel Nummer 3: Nordic Living liebt den Kontast – den größten Kontrast zu Weiß bildet Schwarz. Ergo, ist Deine Kontrastfarbe ab heute Schwarz. Ja, Schwarz. Nein, nix anderes – du willst doch in den Klub, oder?!

Regel Nummer 4: Du brauchst eine graue Couch! Wenn Du keine graue Couch hast, MUSST DU die Wand hinter Deiner Couch grau streichen. Wie hell oder dunkel überlässt der Klub dir – sag also nicht der Klub würde Dir keine Freiheiten lassen! Außerdem versprichst Du jetzt hoch und heilig, dass Deine nächste Couch Grau sein wird! Und Nein, Grau ist keine neue Farbe, sondern nur abgetöntes Weiß – hör auf hier die Autorität in Fragen zu stellen!

Regel Nummer 5: der gemeine Skandinave liebt die Natur. Auch als Stadtkind. Du wirst Dir also Grünpflanzen zulegen. Je größer die Blätter, desto besser. Der Klub empfiehlt eine ‚Monstera Deliciosa‘, oder etwas in der Richtung ‚Bananenblatt‘.

Ich fasse also nochmal zusammen, damit es keine Missverständnisse gibt:
Wir beschränken unsere Farbpalette. Genau auf Weiß, Schwarz, Holz, Grau und das Grün eurer Zimmerpflanzen. Ich füge ein Schaubild an:

Der Wohn-/Essbereich.

Mit den oben genannten Grundregeln fährst Du schon mal sehr gut, wenn Du Die jetzt noch mindestens 3 Produkte aus der nachfolgenden Liste zulegst, hast Du volle Mitgliedschaft im Klub sicher.

  1. Weidenkorb von IKEA – wir lieben natürliche Materialien.
  2. Ebenfalls IKEA – Bestaserie als Sideboard zu verwenden. Mit Füssen, oder ohne. Schlicht in Weiß, oder mit Holz-, Glas-, oder Marmorplatte oben drauf. Wir Klubmitglieder fahren gradlinig.
  3. Wir lieben Holz. Wir lieben Kunst – auch die Plastischen. Wir lieben Holzfiguren, wie diese Holzhand von HAY.
  4. Eine wundervoll schlichte Bollard Carbon Lamp von Menu.
  5. Wahlweise aber auch gerne die Muuto Pendelleuchte. Oder irgendeine Große (Edison-) Glühbirne im schwarzen Sockel.
  6. Oh! Oh! Wer nicht nur hip, sondern auch mit wenigen Buchstaben lustig sein kann, MUSS dieser Tage eine LightBox besitzen.
  7. Da wir kulturaktive Menschen sind, unterstützen wir die kreativen Künste. Du brauchst etwas gezeichnetes an der Wand. Was ist egal. Hauptsache es ist schwarz-weiß und sieht gemalt aus. HIER eine ganze Auswahl, oder das oben gezeigte Beispiel.
  8. TYPOGRAFIE darf nicht fehlen – Nr.8 ist ein ganz besonders geliebtes Stück im Scandi Kitsch Klub – because we all like to just BLA bla bla.
  9. Nicht nur Dekor, sondern nützlich: eine schöne Karaffe. Sieht besser aus als eine Plasikflasche auf dem Tisch. Diese hier wurde von Norm Architects entworfen.
  10. Und so eine schöne Karaffe will auf nicht minder schönem Beistelltisch brillieren. Der Tray Table von HAY ist ein MUSS in unserem Klub. Egal ob Schwarz oder Weiß.
  11. Weil wir nicht nur Grünpflanzen, sondern auch Schnittblumen in keinem Styleshot fehlen dürfen, brauchst Du eine Vase. Der Scandi Kitsch Klub promotet dieser Tage alles was ‚gefaltet‘ aussieht. Als Menu Vase Folded White (links im Bild) oder als Rosé James Vase (rechts im Bild).

 

Essen ist ein kulturelles Happening. Für deinem Essbereich wirst Du Dir einen Tisch mit weißer Tischplatte zulegen – weil: siehe oben Regel Nummer 1. Desweiteren:

  1. Absolut unabdingbar: Deine Esszimmerstühle. 98% aller Klubmitglieder haben eine (günstigere) Version dieses Designklassikers von Vitra, designed von Ray & Charles Eames. Sacht Dir nix? Na dann, go and get some education, friend!
  2. Mehr von einem ganz großem Designer: Deine neuen Kaffeebecher, Stiftehalter etc. Font designed by Arne Jacobsen. Bitte in jeden 2.Styleshot integrieren.
  3. Jede Stylequeen hat die richtige Lektüre zu Hause und somit die richtigen Coffee-Table-Magazine zur Hand. Es muss KINFOLK, oder das CEREAL MAG sein!
  4. In Skandinavien ist es kalt – bei uns tun wir so als ob. Kauf dir Schaffelle. Aber Achtung! Die kommen AUF die Stühle oder AUF deine graue Couch – niemals auf den Boden, du Einfallspinsel!
  5. Der Scandi Hipster hat ne schöne Schrift. Lerne zu ‚handlettern‘. Oder hänge dir zumindest was ‚gehandlettertes‘ an die Wand. Was da steht, ist wirklich Nebensachen und interessiert keinen.
  6. Des Klubs Esszimmerleuchten sind immer irdendwie „fluffig“. Also voluminös und weiß und erinnern an Wolken. Diese hier ist nur ein Beispiel – wir sagen nix wenn Du Dir was von IKEA holst.
  7. Ein Bild allein hängt immer schlecht. Lade MARIANNA bitte ein, sich daneben zu hängen.
  8. Das ist eine Monstera Deliciosa – weißte bescheid Schätzelein!
  9. Du wirst Salz- und Pfefferstreuer brauchen – diese von Muuto.
  10. Candle light dinner ist immer besser als einfach nur Dinner. By Lassen machts möglich.
    … obwohl, auf deinen Instagramfotos musst du immer frische Kerzen drin haben!
  11. Der Rauteteppich. Er MUSS weiß mit schwarzen Linien sein. Dass das ursprünglich eher ein marokanischer Teppich ist, interessiert keinen – Klubmitglieder sind weltoffen! Außerdem lieben wir DIY. Wir werden also auch ganz entzückt „Oh! Oh!“ rufen, wenn Du ein preisgünstiges Exemplar mit etwas Farbe aufwertest. Gerade Linien bekommst Du hin, ja?!

Sonst noch Fragen?

Ja?!
Ist mir egal.
Der Klub hat schon genug für Dich getan.
Gehet also nun hin, seiet Scandi kitsch stylisch und gute Follower und verbreitet die frohe Kunde über Social Media.

fred ut och adjö!

12 Comments
  • 24. Februar 2017

    Ich finde den Stil auch toll und habe sogar eine graue Couch und Holzlaminat 😀
    Super Humor, es hat total Spaß gemacht, den Beitrag zu lesen!
    Lg

  • pickposh
    Antworten
    27. Februar 2017

    Nicht mehr lang und hier ist auch alles weiß. Naja… FAST alles… heute haben wir mal mit der Holzdecke im Kinderzimmer angefangen… morgen wird die Wand grau. 😉 😛

  • Ardeleanca
    Antworten
    28. Februar 2017

    Amin! Tolles Artikel! Obwohl ich kein Deutsch bin habe ich verstanden und mit Spaß gelesen! In einigen Punkten habe ich mich gefunden 😂😂😂

  • 28. Februar 2017

    Als ich kürzlich ein Aldi Nord Prospekt durchblätterte und selbst dort schon die MARIANNA in der Werbekulisse hing um Frottee-Schalfanzüge (o.ä.) an den Mann und die Frau zu bringen…gingen mir ähnliche Gedanken durch den Kopf 😂 Dank Kik und Tedi kann nun jeder seine Scandi-Interpratation ausleben dekorieren bis die Bude platzt. Hier noch ein Väschen, noch ein Rossmann Keramik-Schüsselchen, da noch ein aus dem Netzt gezogenen Typo-Print beim DM aus dem Fotodrucker laufen lassen…Rahmen drum und ab auf die standardisierte Bilderleiste. Herrlich geschrieben, Dein Text! Ich musste mehrfach schmunzeln. In diesem Sinne „kitsch can make you rich – but art can break your heart“

  • 10. März 2017

    Ich fühle mich ertappt! 😀 Bin vor drei Monaten in meine erste eigene Wohnung gezogen und nun ja…wir haben erstmal alle Wände von komplett bunt zu weiß gestrichen und zig Pflanzen aufgestellt 😀 Ach und 99% Ikea. Aber mir gefällt’s, finde es schön ruhig und trotzdem gemütlich! Vor allem wenn man vorher in einem WG-Zimmer mit roten Wänden und indischem Kitsch gewohnt hat 😉

    Liebe Grüße,
    Eleonora von from the outset // personal lifestyle blog

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