Was macht eigentlich ein Interior Designer?

Was macht eigentlich ein Interior Designer?

Bei der Frage: „Was macht eigentlich ein Interior Designer?“ denken alle sofort an: Deko, Möbel, Farbpaletten. Also „Wohnkosmetik“. Das was man hat, schöner machen und das was nicht schön ist, ein bisschen „schminken“. Und das ist natürlich auch richtig – zum Teil.

Ein Interior Designer holt das Beste aus Innenräumen heraus. Interior Designer sind Spezialisten im „Verschönern“ von Innenräumen. Was „das Schönste“ ist, liegt natürlich im Auge des Betrachters. Da gibt es unzählige Geschmäcker und ebenso viele Designer. Aber wir haben auch noch mehr gelernt….

Wenn es um „das Image“ von Interior Designern geht treffe ich häufig auf eins der folgenden Vorurteile:

[two_columns_one]Interior Design ist: pompös und unpersönlich. Also teurer, abgehobener Luxus, der genauso „bewohnbar“ wie „Haute Cuture“ in der Mode tragbar ist – quasi gar nicht! Oder aber…[/two_columns_one]

[two_columns_one_last]Interior Design ist: „Hausfrauenkunst“. Nett, süß, ein bisschen Zuckerwatte und Glitzer, dann noch ein bisschen Raumspray und FERTIG![/two_columns_one_last]

 

Als Interior Designer fühle ich da natürlich sehr eine Schublade gesteckt und in keiner der Beiden fühle ich mich wirklich wohl. Lasst mich also etwas Aufklärungsarbeit leisten.

„Unter Innenarchitektur (englisch Interior architecture, manchmal auch Interior design) versteht man die Planung und Gestaltung von Innenräumen. Innenarchitektur umfasst technisch-konstruktive Aspekte ebenso wie ästhetisch-künstlerische Belange.“ – Wikipedia

Wikipedia hat Recht. Aber bei den technisch-konstruktiven Aspekten, da bekomme ich meist nur ein erstauntes „Ach wirklich?“ zu hören, denn meist wird angenommen dass das nur die Architekten können. Die Grenzen zwischen den Fachbereichen Architektur – Innenarchitektur – Dekorateur sind etwas schwammig und laufen in einander über. Es gibt die großen und die kleinen Architekturbüros.

Manche Architekten machen alles: Entwurf und Konzeption der Gebäudehülle, sowie Innenbereichs. Teilweise sogar den „Kosmetikpart“.

Aber wieviel Wissen und Detailgenauigkeit kann eine Person wirklich erfassen und qualitativ umsetzen?

Ich vergleiche das gerne mit einem guten Restaurant. Wenn es ein großes Etablissement ist dann gibt es den Chefkoch der das Konzept zusammenbringt – den Architekten. Er wird sich um das Hauptgericht selbst kümmern und die Zutaten auswählen und das Ganze überwachen – das Gebäude, seine Bestandsmaterialien, Bauplanung und -ausführung. Das Dessert allerdings obliegt dem Souschef. Es muss natürlich ins Konzept des Menus passen, ist aber eine Disziplin für sich. Koch und Patissier arbeiten zwar beide in der Küche aber nur weil der eine Froschschenkel kochen kann, heißt das noch lange nicht das er auch ne Schwarzwälderkirschtorte backen kann. Und umgekehrt Und natürlich gibt es einige die das Gebäude das sie konzipieren voll und ganz durchdenken, aber das Hauptaugenmerk der Meisten ist doch nur „aesthetische Baubarkeit“.

Den Unterschied zwischen Designer und Dekorateur findet ihr hier:

Der Unterschied zwischen designen und dekorierern. interior designer vs decorator-full

Der Unterschied zwischen designen und dekorierern. interior designer vs decorator-full

Ein Interior Designer beschäftigt sich mit der „Bewohnbarkeit“, oder der optimalen Nutzung von Raum. Ein Interior Designer löst Probleme, ein Dekorateur verschönert Bestehendes.

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